Dr. Arnulf Hoischen

Zahnarzt, Kieferorthopäde

Paradontalbehandlung

Eine Parodontitis bleibt häufig unbemerkt und das ist das Tückische an dieser Krankheit. Zu Beginn treten kaum Schmerzen oder andere Beschwerden auf, häufiges Zahnfleischbluten, ein schlechter Geschmack im Mund und Mundgeruch können erste Anzeichen sein. Zusätzliche Indikatoren sind starker Zahnbelag und Zahnstein. Unsere Bitte: Nehmen Sie erste Symptome ernst und lassen Sie sich zahnärztlich untersuchen – denken Sie an die regelmäßige halbjährliche Routinekontrolle.

Parodontitis (Zahnbettentzündung) führt zu einer irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates. Daher muss sie rechtzeitig und richtig vom Zahnarzt behandelt werden, da es sonst zu einem weiteren Knochenabbau und langfristig zu Zahnverlusten kommt.
Mit der Parodontalbehandlung kann der Entzündungsprozess gestoppt werden. Dabei entfernt der Zahnarzt alle weichen und harten Zahnbeläge unterhalb des Zahnfleischrandes in den sogenannten Zahnfleischtaschen. Bei einer kleineren Zahnfleischtasche das ist mit einem Handgerät oder Ultraschall möglich. Bei sehr tiefen Zahnfleischtaschen (über 6 mm) kann es sein, dass eine kleine chirurgische Behandlung erforderlich ist. Nach einer Paradontalbehandlung können häufigere Kontrolluntersuchungen nötig sein, um deren Wiederauftreten zu verhindern.